Leider ging der wunderschöne Törn allzu schnell vorbei - eine Woche ist für die Lofoten natürlich viel zu kurz. Mit der Petrine konnten wir die Lofoten aber von Seiten aus erleben, die man eben nur von der See aus erleben kann...
Aber wenn schon nur für eine Woche zu den Lofoten, dann sollte aber auch die Hinreise zum Erlebnis werden. Flug nach Stockholm, Bahn bis Narvik, Bus nach Harstad, und das Beste zum Schluss: Mit Hurtigruten nach Svolvær!
Stockholm ist eine wirklich sehenswerte Stadt im Wasser. Besonders die Altstadt "Gamla Stan" hat ihr eigenes Flair. Die Jugendherberge Af Chapman ist ein 78 m langer Dreimaster von 1888. [mehr...]
Der Weg ist das Ziel: Von Stockholm geht es mit der Norrlandsbahn knapp 2000 km in rund 20 Stunden durch Lappland bis Narvik. Weiter mit dem Bus nach Harstad - hier wird der Törn der Petrine nach einer Woche enden. [mehr...]
Ein weiteres Highlight: Von Harstad geht es mit Hurtigruten Richtung Süden durch die Inselwelt der Vesterålen und Lofoten. Durch die Risøyrinne, unter der Sortlandbrücke hindurch und in den engen Raftsund hinein. Zur Krönung des ganzen fährt die große M/S Nordnorge in den superschmalen Trollfjord ein! Die steilen Felswände sind zum Greifen nah. Am Abend ist Svolvær erreicht, wo die Petrine auf uns wartet. [mehr...]
Es soll nach Südwesten gehen: Die Moskenesøya lockt uns an Land, und auf dem Wasser zieht uns der Moskenstraumen in seinen Bann. Dummerweise gibt es nur wenig Wind, und der kommt (natürlich) aus der falschen Richtung: Südwest. Zwei Tage und eine helle Nacht lang kreuzen wir im Vestfjord durch Regen und Sonne, bis wir am Montag abend in Reine festmachen können. [mehr...]
Am Dienstag überlassen wir uns nach einigen ruhigen Stunden auf See und ergiebiger Angelei den Meeresströmungen. Die Petrine zieht es völlig ohne Wind mit 3,5 Knoten in den Vestfjord hinein, wie von Geisterhand dreht sie schließlich einmal ganz herum! Nachmittags gehen wir in der einsamen Bucht Buvågen am südlichensten Ende der Moskenesøya vor Anker. Viele zieht es zur Klettertour auf den Helseggen, von wo aus eine herrliche Sicht auf Vestfjord und Moskenesstrom herrscht. [mehr...]
Im allerfeinsten Sonnenschein, wie er schöner nicht sein könnte, zur besten Zeit des Tages (nämlich ab 23 Uhr) geht es Richtung Norden an der Außenküste entlang. Hier gibt es keine Straße und keinen Weg, nur an wenigen Stellen gelangt man quer über die Insel an diese schroffe Küste. Wieder einmal kommt der Wind von vorn, und so fährt die Petrine unter Motor durch die Norwegische See, beschienen von der Mitternachtssonne. [mehr...]
Am frühen Mittwoch morgen macht die Petrine in Ramberg fest. Rund um den Hafen präsentiert sich das Land im Sonnenlicht, ein paar hundert Meter weiter ein langer Sandstrand! Um 10 Uhr heißt es "Leinen los", wir segeln zum Nappstraumen. [mehr...]
Durch den Nappstraumen geht es in den Vestfjord zurück: Eine ruhige, entspannende Fahrt zwischen grünen Berghängen. [mehr...]
Im Vestfjord geht es nordwärts - etwas mehr Wind dürfte es aber schon sein... So wird es ein ruhiger und beschaulicher Tag, der mit einem weiteren Höhepunkt endet: Zu mitternächtlicher Stunde fahren wir in den Trollfjord hinein... [mehr...]
Am Donnerstag verlassen wir den Trollfjord und tuckern durch den Raftsund. Autofahrer und andere Schiffe grüßen freundlich. Hinter der Raftsundbrücke setzen wir Segel und trödeln gemütlich auf glitzerndem Wasser durch die liebliche Landschaft. Wir machen es uns in T-Shirt und kurzer Hose an Deck bequem. Zum Abend verlässt uns der Wind, und wir fahren unter Motor durch die Risøyrinne. Seevögel begleiten uns durch die sonnige Nacht... [mehr...]
Der letzte Tag unseres Törns... [mehr...]
Irgendwie hat es die Petrine immer geschafft, vor einer Webcam festzumachen.... [mehr...]