Dienstag Nacht: Von Buvågen nach Ramberg

In der Mitternachtssonne an der Außenküste

23 Uhr: Anker auf, dann fahren wir durch die Sonne nordostwärts. Diesem Abend fehlt nur etwas Südwind, alles andere könnte perfekter nicht sein: Die schroffe, menschenleere Westküste der Lofoten bildet eine wundervolle Kulisse im Abendlicht. Nur einzelne verlassene Häuser am Fuß der Berge lassen ahnen, unter welch widrigen Bedingungen Menschen versucht haben, hier zu leben und zu Hause zu sein.


Die Norwegische See hat 1 - 1,50 m hohe Wellen, die Petrine stampft wacker dagegen an. Es geht auf Mitternacht, doch erst um ein Uhr erreicht die Sonne wegen der Sommerzeit ihren tiefsten Stand über dem Horizont. Ich kann mich von diesem Anblick der Lofotenküste einfach nicht losreißen. Hier auf die Außenseite werde ich vielleicht nie wieder hinkommen, schon gar nicht bei so schönem Wetter.


Man kann Reine auf der anderen Seite fast sehen


Nachts um eins...


... nehmen Nicole und Steffi ein Sonnenbad.

Es ist kalt, aber wunderschön. Am Liebsten würde ich mein Schlafbedürfnis weiter ignorieren - aber irgendwann geht das nicht mehr. Aufgewühlt von den Eindrücken des langen Tages krieche ich in der Koje in meinen Schlafsack.

 
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